Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Mund-, Zahn- und Kieferchirurgie: Funktionelle und ästhetische Lösungen mit fortschrittlichen chirurgischen Techniken

Die Mund-, Zahn- und Kieferchirurgie bietet als einer der fortgeschrittenen Bereiche der Zahnheilkunde Lösungen für die ästhetischen und funktionellen Probleme der Patienten. Die in diesem Bereich angewandten modernen chirurgischen Techniken haben ein breites Spektrum, wie Kiefergelenkerkrankungen, Weisheitszahnbehandlungen, Bruxismus, Extraktionen verlagerter Zähne, spezielle Extraktionsanwendungen, Zystenoperationen und orthognathe Chirurgie. Nachfolgend werden diese Themen detailliert und für jede Unterüberschrift grundlegende Informationen bereitgestellt.

1. Kiefergelenkerkrankungen (CMD)

Kiefergelenkerkrankungen zeigen sich durch Probleme des Kiefergelenks (CMD). Die in diesem Bereich angewandten Methoden zielen darauf ab, Schmerzen und Funktionsstörungen zu reduzieren.

  • Schienentherapien:
  • Ziel: CMD-bedingte Schmerzen, eingeschränkte Bewegung und Muskelkrämpfe zu lindern.
  • Anwendung: Mit besonders für den nächtlichen Gebrauch konzipierten Schienen wird der Druck auf das Gelenk verringert.
  • Gelenkarthroskopie:
  • Ziel: In fortgeschrittenen chirurgischen Fällen intraartikuläre Probleme mit minimalinvasiver Technik zu erkennen und zu behandeln.
  • Anwendung: Mithilfe des Arthroskops werden die Einschränkungen im Gelenk beseitigt und eine Gewebereparatur ermöglicht.

2. Weisheitszahnbehandlungen (impaktiert / teilimpaktiert)

Weisheitszähne, nicht vollständig entwickelte oder verlagerte Zähne, sind Fälle, die bei der Zahnextraktion besondere Aufmerksamkeit erfordern.

  • Chirurgische Extraktion:
  • Ziel: Die sichere Extraktion impaktierter oder teilimpaktierter Weisheitszähne.
  • Anwendung: Die unter Lokalanästhesie durchgeführte chirurgische Extraktion erfolgt mit Techniken, die der Position und Struktur des Zahns angepasst sind.
  • Naht- / Heilungsprozessmanagement:
  • Ziel: Beschleunigung der postchirurgischen Heilung und Verringerung des Infektionsrisikos.
  • Anwendung: Das postchirurgische Nähen wird durch einen kontrollierten Heilungsprozess und regelmäßige Nachverfolgung unterstützt.

3. Zähneknirschen & -pressen (Bruxismus)

Bruxismus, verbunden mit Zähneknirsch- und -pressgewohnheiten, kann zu verschiedenen Problemen in der Zahn- und Kieferstruktur führen.

  • Nachtschienen-(Splint-)Anwendung:
  • Ziel: Zahnabnutzung und Kiefermuskelermüdung durch Verringerung des übermäßigen Drucks zwischen den Zähnen zu verhindern.
  • Anwendung: Die Belastung der Zähne wird mit besonders nachts verwendeten, speziell gestalteten Schienen ausgeglichen.
  • Botox-Anwendung (in die Masseter-Region):
  • Ziel: Durch Verringerung der übermäßigen Aktivität in den Masseter-Muskeln eine Entspannung der Kiefermuskeln zu erreichen.
  • Anwendung: Muskelkrämpfe werden mit von Fachärzten in bestimmten Abständen durchgeführten Botox-Injektionen unter Kontrolle gebracht.

4. Extraktion verlagerter Zähne

Die Extraktion verlagerter Zähne ist ein chirurgischer Eingriff, der in Fällen angewendet wird, in denen der Zahn seinen normalen Durchbruchsweg nicht findet.

  • Ziel: Die Extraktion des verlagerten Zahns, ohne die umliegenden Strukturen zu schädigen, und die Verhinderung des anschließend möglicherweise auftretenden Infektionsrisikos.

5. Verlagerter Eckzahn

Eckzähne sind besonders ästhetisch und funktionell wichtige Zähne.

  • Verschiedene Extraktionen verlagerter Zähne:Ziel: Die Extraktion impaktierter oder teilimpaktierter Eckzähne mit der Zahnstruktur angepassten Techniken.
  • Anwendung: Es werden unterschiedliche chirurgische Techniken unter Berücksichtigung der Position des Zahns, der umliegenden Knochenstruktur und des Nervenzustands angewendet.

6. Chirurgische Anwendungen (Zystenoperation, Wurzelspitzenresektion usw.)

Diese Kategorie umfasst die Behandlung der an der Zahnwurzel und im umliegenden Gewebe entstehenden pathologischen Strukturen.

  • Wurzelspitzenresektion:
  • Ziel: Die Verhinderung der Entzündung im Bereich durch Entfernung der infizierten oder entzündeten Zahnwurzelspitze.
  • Anwendung: Reinigung der Zahnwurzelspitze und Füllung mit chirurgischem Eingriff.
  • Zystenenukleation:
  • Ziel: Verringerung des Rückfallrisikos durch vollständige Entfernung der entstandenen Zyste mit einer chirurgischen Methode.
  • Anwendung: Erhalt des gesunden Gewebes durch Bestimmung der Zystengrenze und sorgfältige Entfernung.
  • Frenektomie (Zungen-/Lippenbändchen):
  • Ziel: Entfernung des anormalen Bindegewebes zwischen Zunge oder Lippe und Zahnfleisch, Gewährleistung von Funktion und Ästhetik.
  • Anwendung: Ein mit minimalinvasiven Techniken durchgeführter chirurgischer Eingriff.

7. Orthognathe Chirurgie

Die orthognathe Chirurgie zielt durch die Neuformung der Kieferknochen auf die Korrektur der Gesichtsästhetik und der Kieferfunktion ab.

  • Kieferverlängerung/-verkürzung:
  • Ziel: Durch Korrektur von Größe und Position des Ober- oder Unterkiefers ein ausgewogenes Gesichtsbild zu erreichen.
  • Anwendung: Die Kieferknochen werden mit chirurgischen Techniken durchtrennt, neu positioniert und fixiert.
  • Kinnspitze (Genioplastik):
  • Ziel: Die ästhetische Korrektur der Kinnspitze (Kinnlinie), Gewährleistung von Harmonie und Symmetrie im unteren Gesichtsbereich.
  • Anwendung: Neuformung der Kinnspitze unter Verwendung von Knochenschnitt oder einem Implantat.
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